Kolumne: Zeit für dich

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Wann hast du dir das letzte Mal Zeit für dich genommen?
Und damit meine ich nicht, den Kaffee, den du heute Morgen schnell zwischen Tür und Angel hinunter gestürzt hast, die fünf Minuten, die du mit lesen eines Buches in der Bahn verbracht oder die Zeit, die du durch den Supermarkt gehetzt bist, auf der Suche nach den Zutaten für ein schnelles Abendessen. Nein, ich meine bewusste Zeit für dich. Zeit, für Dinge, die du wirklich gerne magst. Zeit zum Auftanken, Zeit zum DU sein! Und nein, damit meine ich auch  nicht die Zeit, die du für Dinge aufwendest, von denen du denkst, du würdest sie machen müssen und sie deshalb gerne tun, wie zum Beispiel Sport, Zeitung oder komplizierte Bücher lesen, Verabredungen in ohnehin schon vollen   Terminplaner unterbringen.
Ich spreche von zehn Minuten, in denen du dich einfach hinsetzt, all das Chaos und die Termine, Chaos und Termine sein lässt, zehn Minuten, die nur dir gehören. Zehn Minuten, in denen du einen Kaffee mit extra viel Milchschaum und Sirup und einen Keks genießt. Zehn Minuten, in denen du ausgiebig duschst, mit deinem Lieblingsduschgel und dir anschließend Zeit für eincremen nimmst. Zehn Minuten, in denen du einen Roman liest, der dir wirklich gefällt. Zehn Minuten, in denen du deinen Tagträumen nachhängst. Zehn Minuten, in denen du ein Ausmalbild ausmalst. Zehn Minuten in denen du deiner Lieblingsmusik ganz bewusst lauschst. Zehn Minuten, in denen du dir eine Auszeit für dich ganz alleine nimmst. Eine Auszeit um aufzutanken. Es mag sein, dass du nun ungläubig deinen Kopf schüttelst und denkst, dass du schon so viele Termine hast, dass du so viel zu tun hast und zehn Minuten Auszeit vielleicht gut klingen, aber unmöglich umzusetzen sind. Doch, bist du da ganz ehrlich zu dir selbst? Findest du in deiner Woche nicht einmal zehn Minuten für dich? Verbringst du nicht sogar mehr zehn Minuten jeden Tag mit Dingen, von denen du nichts hast? Die dich nicht aufbauen, die dich nicht auftanken lassen? Was ist mit den zehn Minuten, die du auf Facebook oder Instagram verbringst, die dich wieder inspirieren, noch auftanken lassen, sondern dir einfach nur Zeit rauben? Was ist mit den zehn Minuten, die du deinen Wecker weiter schlummern lässt und die dich nicht ausgeschlafener werden lassen? Was ist mit den zehn Minuten, die du Kinderspielsachen wegräumst, die in zwanzig Minuten eh wieder überall verteilt sind?
Wenn wir immer nur tun oder eben auch nicht tun, weil wir einen unüberwindbaren Haufen Arbeit vor uns sehen, aber nie auch nur eine kurze BEWUSSTE Auszeit nehmen, kommen wir in einen Teufelskreis, in einen Teufelskreis voller Chaos und Termine, aus dem das Ausbrechen unendlich schwer scheint. Wir verlieren immer mehr Kraft, Motivation und auch die Freude am Alltag.
Deshalb:
Versuche dir, Zeit für dich zu nehmen, auch wenn es eben nur zehn Minuten alle zwei Tage sind! Du wirst merken, dass dir diese zehn Minuten so viel bringen. Zehn Minuten Auszeit und Auftanken lassen dich all die Alltagsaufgaben leichter bewältigen, du bist gesammelter und voller neuer Ideen und Dinge lassen sich leichter oder plötzlich auf neue Art und Weise umsetzen. Zehn Minuten für dich, lassen dich aus dem Alltagsstress ausbrechen, zehn Minuten öffnen dir die Augen für neue Dinge. Zehn Minuten geben dir neue Kraft, Dinge durchzustehen. Diese zehn Minuten machen sich bemerkbar, sie schenken neue Geduld für deine Kinder, deinen Partner und deine Mitmenschen. Zehn Minuten lassen den Regen gleich nicht mehr so grau aussehen.
Ich wünsche dir, dass du heute zehn Minuten findest, um das zu tun, was du wirklich gerne machst und brauchst. Zehn Minuten, nur für dich. Zehn Minuten zum Auftanken.
-
Wage es – du wirst sehen, es tut gut!

Sarah

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